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Eckdaten zur Katastrophenschutzübung 2007 der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am 27. Mai 2007 im Rhein-Sieg-Kreis

Szenario 1: Nach einem Verkehrsunfall ist ein kleiner Bus in den anliegenden See gestürzt. Einige Personen sollen sich verletzt im und am Wasser befinden. Eine unbekannte Anzahl von Personen soll sich noch im Fahrzeug befinden. Der Bus ist wegen eines Kofferaufbaus nur von der Beifahrerseite aus betauchbar.
Aufgaben:
1. Alle Personen sind zu retten und bis zum Eintreffen der Sanitätsdienste zu versorgen
2. Eine Einsatzleitung ist einzurichten
3. Eine Verletztensammelstelle ist einzurichten

Szenario 2: Im Lagezentrum geht die Meldung über einen Notruf ein. Ein Fahrzeug ist von der Straße abgekommen und in den Rhein gefallen. Leider war nicht zu erfahren, um was für ein Fahrzeug es sich handelt und wie viele Personen von dem Unfall betroffen sind. Es wurde jedoch berichtet, das Öl aus dem Fahrzeug ausläuft.
Da der Rettungsdienst des Rhein-Sieg-Kreises in Einsätzen gebunden ist, soll ein DLRG-Zug zur Unfallstelle ausrücken.
Aufgaben:
1. Alle Personen sind zu retten und bis zum Eintreffen der Sanitätsdienste zu versorgen
2. Die Unfallstelle ist zu sichern
3. Das Fahrzeug ist zu bergen
4. Sollte aus dem Fahrzeug Öl oder Benzin auslaufen, so ist eine weitere Verbreitung unbedingt zu verhindert, da sich in unmittelbarer Umgebung ein Vogelschutzgebiet mit seltenen Vogelarten befindet.

Szenario 3: Auf dem Grillplatz an der Agger im Bereich der Uferstraße (in Fließrichtung rechtes Ufer, kurz hinter der Eisenbahnbrücke) hat sich ein Unfall ereignet. Beim Versuch einer Gruppe Jugendlicher, ein Gasgrillgerät in Betrieb zu nehmen, hat sich eine Verpuffung ereignet, infolge dessen mehrere verletzte Personen mit unterschiedlichen Verletzungsgraden sich im Wasser und an beiden Ufern der Agger befinden.
Aufgaben:
1. Alle Personen sind zu retten und in die Verletztensammelstelle zu transportieren
2. Eine Verletztensammelstelle ist einzurichten
3. Bis zum Eintreffen der Sanitätsdienste sind die Verletzten sanitätsdienstlich zu betreuen.

Teilnehmer: ca. 160
Davon rund 120 Übungsteilnehmer und ca. 40 Helfer (Verletztendarsteller, Küche, Übungsleitung …)

Boote: 18, davon 5 spezielle Hochwasserboote

Tauchtrupps: 4
Führen unterschiedliche Einsätze unter Wasser aus.

Einsatz-Kraftfahrzeuge: 25
Ausgerüstet für die verschiedensten Anforderungen im Wasserrettungsdienst
Vom Einsatzleitwagen bis zum Rüstwagen für Rettungstaucher.

Weitere Informationen:
Leiter Verbandskommunikation
Wolfgang Worm
Mobil: 0171 1 960 450
E-Mail: wolfgang.worm@nr-DLRG.de

Stv. Leiterin Verbandskommunikation
Carina Koch
Mobil: 0178 5 46 57 45
E-Mail: carinakoch@uni-duisburg.de


Geschäftsstelle:
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
Landesverband Nordrhein
Niederkasseler Deich 293
40547 Düsseldorf

Telefon: 0211 5 36 06-0
Telefax: 0211 5 36 06-19

E-Mail: info@nordrhein.dlrg.de
http://www.nordrhein.dlrg.de


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