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Katastrophenschutzübung 2007 der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Rotter See

Wie bereits unter "Termine" angekündigt, fand an diesem Pfingst-Wochenende (26. bis 28. Mai 2007) die Katastrophenschutzübung des DLRG am Rotter See und der Agger statt. Mehr als 100 Taucher, mehrere DLRG-Einsatzfahrzeuge, drei Motorboote und ein Bus-Dummy waren bei den Übungen im Einsatz. Und wir waren mit der Kamera für Euch dabei!
Im rechten Bereich dieser Seite findet Ihr eine Beschreibung über "die DLRG" und eine Information mit den "Eckdaten zur Katastrophenschutzübung 2007". Diese wurden uns von der DLRG freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Herzlichen Dank!

Und nun die Fotos der Katastrophenschutzübung der DLRG 2007 am Rotter See...

Fangen wir bei der DLRG-Ausrüstung an. Hier zwei Motorboote...
Eine Testleiche hatten sie auch mitgebracht. Der sah von weitem wirklich so echt aus, dass wir uns schon gewundert hatten, dass hier ein DLRG-Mann einfach so herumliegt und schläft. ;-)
Noch mehr Ausrüstung...
Ja und wir waren erstaunt zu hören, dass hier ein Auto im See versenkt werden- und das Aussteigen-, bzw. für die Retter das Befreien der Insassen aus dem Auto geübt werden sollte. Und diese Aktion sollte auch durch den WDR u.a. für die Sendung "Kopfball" (ein Wissensmagazin) mit aufgezeichnet werden. Die hatten die Reporterin Katjuschka Altmann vorbeigeschickt, die in einem Selbstversuch testen sollte, wie man am besten aus einem Auto heraus kommt, was ins Wasser gefahren ist... (mutigmutig!)
Sie sollte also mit dem Auto zunächst nur bis zu den Vorderreifen ins Wasser fahren, aussteigen und dann vor der Kamera erklären, dass in einem solchen Fall die DLRG die Fachleute für solche Unfälle hat... - im Übrigen kommt in Deutschland ein solcher Autounfall recht selten vor. Im Gegensatz zu den Niederlanden mit seinen Kanälen und Krachten, wo es mehere hundert mal im Jahr ein solches Unglück mit vielen Toten gibt.
Erster Anlauf mit den Vorderreifen ins Wasser... - später am selben Tag, sollte diese Übung noch einmal wiederholt werden. Dann aber richtig, mit dem kompletten Auto unter Wasser. Dies sollte dann mit der Unterwasserkamera aufgenommen werden. Leider waren wir zu dem Zeitpunkt dann nicht mehr am See, um dies fotografisch fest zu halten. Wär auch nicht so einfach gewesen...blubblubblub...
Der Wagen war präpariert, sodass keine Schadstoffe ins Wasser gelangen konnten. Zwar wurde die Batterie im Fahrzeug belassen aber die Luftöffnungen waren vorher versiegelt worden, sodass keine Batteriesäure entweichen konnte. Es sollte unter Wasser getestet werden, inwieweit elektrische Fensterheber noch funktionieren würden.
Hier hatte die Moderatorin das Auto gerade ins Wasser gefahren...
...und der Kameramann des WDR in Action...
...Spruch aufsagen...also das die Leute des DLRG die Cracks sind, was Rettung aus so einer Situation betrifft...
...und dann passierte dem DLRG selbst ein Maleur! Das vorn im Wasser stehende Fahrzeug sollte von dem großen DLRG-Einsatzfahrzeug aus dem Wasser gezogen werden. Das funktionierte aber nicht, da sich das Einsatzfahrzeug beim Zurücksetzen immer tiefer in den losen Sand eingrub.
Der Weg zurück funktionierte nicht, also entschied man sich, rechts raus den Strand entlang und dann den Hang wieder herauf zu fahren.
Auch diese Idee war zum Scheitern verurteilt.
Der Wagen war einfach zu schwer, die Bereifung nicht die Richtige oder/und der Sand zu lose und so blieb der Wagen wieder stecken und mußte schlussendlich durch ein weiteres, noch größeres Einsatzfahrzeug den Hang hinaufgezogen werden.
Weil das Einsatzfahrzeug wegen Steckenbleiben nicht abkömmlich war, wurde das Übungsauto mit vereinten Kräften aus dem Wasser gezogen.
Ein Taucher machte uns dann plötzlich darauf aufmerksam, dass viele Glas-Flaschen-Splitter gerade auch in dem Bereich, in dem Kinder und Erwachsene noch stehen können auf dem Seegrund herumliegen! Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich mal jemand den Fuß entsprechend schlimm aufschlitzt! An dieser Stelle wollen wir einen eindringlichen Appell an alle Rotter See´r richten: Eltern haften für Ihre Kinder und Jugendlichen und natürlich für ihr eigenes Verhalten! Nehmt Eure Flaschen wieder mit nach Hause und haltet vor allem die Jugend dazu an, Flaschen nicht zu zerstören und die Scherben in den See zu schmeißen! Zeigt Zivilcourage, wenn Ihr mitbekommt, dass irgendwer Müll und insbesondere Flaschen in den See schmeißt und stellt denjenigen zur Rede!! Keiner von uns möchte sich Bänder und Fleisch im Fuss zerschneiden, weil er/sie in so eine Glaswaffe getreten ist.
Schaut Euch dieses Ding genau an. Rechts der Zacken war extrem Spitz. So einer geht vermutlich durch, wenn man darauf tritt.
Eine monströse Unterwasserkamera...
» weiter zu den DLRG - Nachtübungen (zwischen 23 und 04:00 Uhr)
 


weitere Themen:
Die DLRG
Eckdaten zur Katastrophenschutz-
Übung 2007


 
 
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